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4b Fotos (Herr Draube)


 

Homepage der KGS Kirchstraße - online seit Januar 2001 - V2014 erstellt mit Ms Frontpage - optimiert für eine Auflösung von 1280x1024 Pixel - (c) Christoph Draube

Statistik seit 2007:

 


 

 

 

 

 

 

 

FÖRDER- UND FORDERKONZEPT

 

Die Wertschätzung von Vielfalt bedeutet, ohne Angst verschieden sein zu können.

(Adorno)

 

 

§ 4 der Ausbildungsordnung Grundschule (AO-GS) bestimmt, dass Schülerinnen und Schüler durch die Grundschule individuell gefördert werden sollen. Die Maßnahmen werden in einem schulinternen Förderkonzept zusammengefasst. Die Realisierung dieses pädagogischen Konzeptes verlangt nicht in jedem Fall eine äußere Differenzierung. Schülerinnen und Schüler können im Sinne des Konzeptes somit auch individuell gefördert werden, wenn sie räumlich nicht von ihrer Klasse getrennt sind.

 

Ziel jeder individuellen Förderung ist die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht der Lerngruppe sowie der Aufbau und die Weiterentwicklung von Lernkompetenz. Dies gilt für alle Kinder mit besonderen Fördernotwendigkeiten – Schülerinnen und Schüler mit Problemen beim Lernen wie auch mit besonderen Begabungen – vor allem zu Beginn der Schulzeit.

 

 

Wie fördern wir alle Kinder individuell?

 

Verbindlich:

  • „Baustelle“ mit individuellem Arbeitsmaterial als Förderunterricht (1/2)

  • Förderordner (3/4)

  • unterschiedliche Lernangebote in der Freiarbeit

  • Arbeitsblätter mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad

  • Förder- und Forderpläne erstellen

  • Lern- und Förderempfehlung zum Elternsprechtag, bzw. zum Zeugnis

 

Optional:

  • Differenzierter Wochenplan

  • Individuelle Hausaufgabenstellung

  • Gezieltes Übungsangebot nach Diagnose-Tests

  • Differenzierte Klassenarbeiten

 

 

Für wen schreiben wir individuelle Förder- oder Forderpläne?

o   Schüler mit Lerndefiziten

o   Schüler mit besonderen Begabungen

o   Schüler mit emotional-sozialen Auffälligkeiten

o   Schüler mit AD(H)S

  

Was machen wir im Unterricht mit (hoch-) begabten Kindern?

 

  • Zusätzliches Aufgabenangebot (qualitativ, nicht quantitativ)

  • Ergänzende Übungshefte

  • Teilnahme am Unterricht der nächsthöheren Lerngruppe, auch in nur einem Fach

 

 

Wie fördern wir schwache Kinder?

 

  • anschaulichere Darstellungsformen, Handeln mit Material, Hilfsmittel anbieten

  • Zusätzliches Aufgabenangebot

  • Ergänzende Übungshefte

  • Differenzierung durch Anpassen von Zeit- und Aufgabenrahmen, auch bei den Hausaufgaben

  • Beratung durch das Kompetenzzentrum

  • Verstärkerplan

  

 

Wie fördern wir Kinder mit emotional-sozialen Auffälligkeiten bzw. AD(H)S?

 

  • Verstärkerplan

  • Verhaltensplan

  • Verhaltensverträge

  • Streitprotokolle

  • Verhaltensreflexion

  • Differenzierung durch Anpassen von Zeit- und Aufgabenrahmen

  • Beratung durch das Kompetenzzentrum

 

 

Wie sehen Förderpläne aus?

 

Beispiele für unsere Pläne

o   Lern- und Förderempfehlung

o   Förderpläne

 

Beispielhaft möchten wir unser Vorgehen vorstellen für die Förderung von Kindern mit besonderem Förder- oder Forderbedarf.

 

Lernstandsdiagnostik

Durch stetige Beobachtungen, Ergebnisse von Lernzielkontrollen und Klassenarbeiten (Grundanforderungen und erweiterte Anforderungen) sowie standardisierte Testverfahren wird der aktuelle Lernstand ermittelt. Der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin tauscht sich mit Kolleginnen und Kollegen und eventuell auch mit der Schulpsychologin bzw. dem Schulpsychologen aus. Außerdem werden Gespräche mit dem Kind und seinen Eltern geführt. So wird eine Transparenz bezüglich der aktuellen Situation und über das künftige Vorgehen geschaffen. Auch die Vergleichsarbeiten am Ende der Klasse 3 tragen zur Diagnostik bei.

 

Förderplanung

Die Klassenleitung erstellt einen Förderplan. Dabei wird der Fokus auf den vordringlichen Förderbedarf gelegt, erreichbare Ziele werden formuliert und auch die Stärken des Kindes berücksichtigt (siehe Formular Förderplan).

 

Anhand des Förderplans wird der Ausgangspunkt bestimmt, Ziele kleinschrittig festgehalten und der Lernfortstritt dokumentiert. Dabei können sehr individuelle Wege und Lösungen gefunden werden, z.B. differenziertes Material, Förderunterricht, usw.

Der Förderplan wird den Eltern vorgestellt und bildet die Grundlage für alle weiteren Gespräche. In der Regel wird auch ein Zeitraum festgelegt, in dem die besprochenen Maßnahmen durchgeführt werden.

 

Umsetzung des Förderplans

Nun werden die Förderschritte aktiv umgesetzt. Im Unterricht und auch zu Hause wird am vereinbarten Ziel gearbeitet. (Mögliche Formen der Differenzierung und der individuellen Förderung s. Plan) Am Ende des festgelegten Zeitraums erfolgt die Evaluation des Förderplans. Die Umsetzung wird ausgewertet, weitere Ziele gesetzt und Maßnahmen korrigiert. Wichtig ist dabei immer die Kooperation von Schule und Eltern. Alle Beteiligten bleiben im stetigen Austausch und arbeiten gemeinsam zum Wohl des Kindes. Ziel ist es, dass das Kind erfolgreich am Unterricht seiner Klasse teilnehmen kann.

 

 

Anforderungen an die Unterrichtsorganisation

 

Wenn es unsere personellen Ressourcen zulassen, bieten wir Förderstunden im Team-teaching an. In diesen Stunden kann den Bedürfnissen der Klassen besonders entsprochen werden. Nach Möglichkeit gibt es auch Unterricht für Fördergruppen mit einem speziellen Schwerpunkt, z.B. Lesen.

 

Im Klassenunterricht hat jedes Kind einen Ordner oder ein Ablagefach, in dem sein individuelles Fördermaterial (z.B. in Form von Arbeitsheften, Kopien und Karteien) zusammengestellt ist. Daran kann im offenen Anfang, in Förderstunden und im Regelunterricht gearbeitet werden. Als besonders hilfreich und sinnvoll hat sich dieses Prinzip auch im Vertretungsunterricht erwiesen.

 

In unserer Schule führen wir die Klassen jahrgangsbezogen, auch in der Schuleingangsphase. Es kann sinnvoll sein, einem Kind mehr Zeit zum Lernen in den ersten Schuljahren zu geben. Dann kann die individuelle Verweildauer in der Schuleingangsphase um ein Jahr verlängert werden. Der geeignete Zeitpunkt zum Wechsel der Lerngruppe wird individuell festgelegt.