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SCHULEINGANGSPHASE

 

Zur Erklärung

 

An der KGS Kirchstraße wird in Jahrgangsklassen unterrichtet. Das erste und das zweite Schuljahr nennt man die Schuleingangsphase. Ein Kind verbleibt in der Regel zwei Jahre in dieser Eingangsphase. Es ist jedoch möglich, sie in einem oder auch in drei Jahren zu durchlaufen. Kindern, die schulpflichtig, aber noch nicht schulfähig sind, bietet sich die Möglichkeit, ein Jahr länger in der Schuleingangsphase zu verbleiben. Durch gezielte Förderung können auch sie innerhalb von drei Schuljahren die Lernziele erreichen. Genauso haben Kinder, bei denen sich  im Laufe des ersten oder zweiten Schuljahres Lernschwierigkeiten zeigen oder die langsam lernen, die Möglichkeit die Schuleingangsphase in drei Jahren zu durchlaufen.  Auf der anderen Seite kann die Schuleingangsphase aber auch in einem Jahr absolviert werden, wenn ein Kind besondere Fähigkeiten besitzt und überaus schnell lernt. Kinder, die die Schuleingangsphase in ein oder drei Jahren durchlaufen, wechseln zu einem sinnvollen Zeitpunkt die Lerngruppe, da, wie bereits erwähnt, in Jahrgangsklassen unterrichtet wird.

 

 

Inhalte der Schuleingangsphase

 

Zu Beginn der Schuleingangsphase liegt ein besonderes Augenmerk auf dem gegenseitigen Kennenlernen, dem friedlichen Miteinander und der Bildung einer Klassengemeinschaft. Es werden Klassenregeln erarbeitet und deren Einhaltung eingeübt. Von besonderer Bedeutung ist es auch, die Kinder an das Lernen heranzuführen. Sie sollen Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen und Aufgaben selbstständig, zuverlässig und sorgfältig bearbeiten. Auch lernen sie Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen, indem sie z.B. Dienste für die Klasse erledigen und anderen helfen.

 

Da jeder Unterricht auf die Lese- und Schreibkompetenz der Schülerinnen und Schüler angewiesen ist, liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung und Förderung sprachlicher Fähigkeiten. In vielfältigen Gesprächsanlässen bekommen die Kinder die Gelegenheit sich auszutauschen und lernen, ihre Erlebnisse, Beobachtungen und Überlegungen in angemessener Weise mitzuteilen, Gesprächsregeln zu entwickeln und einzuhalten sowie auf andere einzugehen. Im Mittelpunkt des Deutschunterrichts steht im ersten Schuljahr der Schriftspracherwerb. Hierbei verbinden wir die Arbeit mit einem Lesebuch und das freie selbstständige Schreiben mit der Anlauttabelle. Unser Konzept basiert hierbei auf dem Lehrwerk Tinto aus dem Cornelsen Verlag. Dieses Lehrwerk ist so aufgebaut, dass alle Kinder unabhängig von ihren Vorkenntnissen möglichst schnell das Schreiben und Lesen lernen. Da die Kinder mit ganz unterschiedlichen Vorerfahrungen in die Schule kommen und unterschiedlich schnell lernen, führen wir in den ersten Schulwochen neben den täglichen Beobachtungen Diagnosetests durch und halten vielseitiges Differenzierungsmaterial bereit, um jedes Kind individuell fördern zu können. Von Anfang an bieten wir den Kindern unterschiedliche Schreibanlässe an. So werden sie nach und nach angeleitet über Schreibanlässe zu sprechen, Schreibideen zu entwickeln und ihre Texte verständlich aufzuschreiben. Besonderes Augenmerk legen wir bereits in der Schuleingangsphase auf das Erlernen der Rechtschreibung. Durch den Umgang mit Übungswörtern werden schon im Laufe des ersten Schuljahres die Anfänge des Rechtschreib-Grundwortschatzes gelegt. Im zweiten Schuljahr wird dieser Rechtschreib-Grundwortschatz dann weiter ausgebaut. Während die Kinder im ersten Schuljahr die Druckschrift erlernen, bieten wir ihnen im zweiten Schuljahr die Möglichkeit, eine verbundene Schrift in Form der vereinfachten Ausgangsschrift zu erlernen. Beim Lesen lernen legen wir von Anfang an Wert auf den verstehenden Umgang mit Texten und das Fördern der Lesemotivation. Unterstützt werden wir hierbei von der katholischen Bücherei, mit der eine enge Kooperation besteht. 

In Mathematik wird im ersten Schuljahr der Zahlenraum von 0 bis 20 eingeführt. Hierbei werden zunächst ausgehend von den Vorkenntnissen der Kinder Mengen erfasst, Zahlenreihen und das Zählen gefestigt. Die Vorkenntnisse werden dabei auch in Mathematik durch Beobachtungen und einen Diagnosetest in den ersten Schulwochen ermittelt. Dann steht das Erlernen der Addition und Subtraktion im Mittelpunkt. Im zweiten Schuljahr wird der Zahlenraum bis 100 erweitert und es kommen Multiplikation, das Erlernen des kleinen Einmaleins und die Division hinzu. Neben diesen arithmetischen Themen werden auch geometrische Themen sowie der Umgang mit Geld, Längeneinheiten und Uhrzeiten erlernt.

 

Der Sachunterricht wird oft fächerübergreifend mit dem Fach Deutsch unterrichtet. Aus dem Sachunterricht ergeben sich beispielsweise oftmals Gesprächs- und Schreibanlässe (vgl. oben). Er greift Themen aus der Lebenswirklichkeit der Kinder auf. Diese beziehen sich auf die fünf Bereiche Natur und Leben, Technik und Arbeitswelt, Raum, Umwelt und Mobilität, Mensch und Gemeinschaft, Zeit und Kultur. Konkret ergeben sich daraus Themen wie zum Beispiel Zusammenleben in der Klasse, Schule und Familie, Schulweg und Verkehrssicherheit, Berufe, Körper, Sinne, Ernährung, Zahngesundheit, Tiere, Pflanzen und ihre Lebensräume. Im Rahmen des  Sachunterrichtes erlernen die Kinder ebenfalls die Nutzung von Medien, hierzu gehört auch der erste Umgang mit dem PC.

 

 

Klassenlehrerwechsel

 

Nach der Schuleingangsphase findet an der KGS Kirchstraße ein Wechsel des Klassenlehrers statt. Mit diesem Lehrerwechsel haben wir auf verschiedenen Ebenen gute Erfahrungen gemacht:

 

Inhaltlicher Bezug

Die Unterrichtsinhalte der Jahrgänge 1 und 2 sind stark miteinander verwoben. Die Kinder lernen Lesen, Schreiben und die Grundlagen des Rechnens. Mit Beginn der 3. Klasse verändern sich die Anforderungen an die Kinder. Die Grundlagen sind erarbeitet. Die Themen werden nun komplexer, die Schüler sind in der Lage selbständiger und eigeninitiativer zu arbeiten. Klassenarbeiten und Schulnoten bekommen eine andere Gewichtung.

 

Förderung der Flexibilität

Die Kinder machen bereits in der Grundschule die Erfahrung eines Klassenlehrerwechsels und lernen, damit umzugehen. Diese Kinder können sich viel besser auf das Arbeiten in der Sekundarstufe 1 einstellen und kommen auch mit den vielen Lehrerwechseln besser klar.

 

Effizienteres Arbeiten der Lehrkräfte

Ein Klassenlehrerwechsel nach Klasse 2 hat den Vorteil der Spezialisierung der Lehrkräfte, entweder auf die Eingangsphase oder auf den Jahrgang 3 und 4. Dies ermöglicht ihnen, methodisch und fachdidaktisch einen Schwerpunkt auf die Schuleingangsphase oder die Jahrgänge 3 und 4 zu setzten, was von großem Nutzen für die Kinder ist.